Mähdrescher E175 – 4 Seitenprospekt

In dem angefügten 4 Seitenprospekt wird der E175 vorgestellt. Konstruktiv und technologisch weiter vervollkommnet erhielt der Mähdrescher den Namen E 175 „Patriot“. In den Jahren 1954 bis 1962 sind 6.573 Stück für die Landwirtschaft der DDR und den Export produziert worden. Der Mähdrescher trug ab 1956 als Qualitätssiegel der DDR das Gütezeichen „S“.
Am 27. Juli 1962 wird die Produktion in Weimar eingestellt und nach Singwitz verlagert, dort ständig weiterentwickelt und bis nach die Wende produziert.


Zur Sache

Was erwartet Sie auf diesen Seiten - werden Sie sich fragen, wenn eine Seite mit "VEB" beginnt. Es ist aber nun einmal so, dass die Menschen der Region noch immer vom Mähdrescherwerk oder vom Weimar-Werk reden, obwohl beide Namen nur jeweils eine kurze Zeit der korrekte Namen eines Industriegebietes am Rande der von Hochkultur bestimmten Stadt Weimar waren. Bereits 1898 begann man Eisenbahnwaggons an dieser Stelle zu bauen. In wechselvoller Geschichte setzt sich das bis 1952 fort, ehe man den Wechsel in der Produktion hin zu Landmaschinen und Bautechnik vollzog. Mit der politischen Wende in der DDR endete die Geschichte des Industriestandortes nicht, obwohl sich das einige Kulturbürger der Stadt Weimar so vorgestellt haben. Im Jahr 1998 gab es eine 100 Jahrfeier und im Jahr 2008 eine 110 Jahrfeier des Industriegebietes. Ein Ende ist nicht in Sicht. Es lohnt sich also, sich mit diesem Stück Industriegeschichte zu beschäftigen. Dem soll diese Website dienen.