Stallarbeitsmaschine HT140

Das Ziel der Entwicklung der Stallarbeitsmaschine HT 140 war die Beseitigung körperlich schwerer Arbeit in den Großstallanlagen der landwirtschaftlichen Betriebe der DDR. Die Außenmaße der Maschine wurden extra den Gegebenheiten der DDR-Großställe angepasst. Die Maschine konnte aber auch für Kommunalaufgaben eingesetzt werden.
Sie war sowohl für Lade- und Umschlagarbeiten, als auch für Zug- und Verteilarbeiten, die Flächenreinigung und den Antrieb weiterer Maschinen, die über die Zapfwelle angetrieben werden konnten, geeignet.

Die erste Maschine wurde 1984 fertiggestellt. Für die vorgesehene Großserienproduktion und eine automatische Getriebefertigung wurden im Weimar-Werk extra neue Werkhallen errichtet, in denen die Serienproduktion aber nicht mehr begann. Insgesamt wurden ca. 650 Einheiten in Weimar hergestellt. Unklar ist bisher, wie viele dieser Geräte insgesamt hergestellt wurden, da es auch Maschinennummern oberhalb der Anzahl gibt.

Zur Sache

Was erwartet Sie auf diesen Seiten - werden Sie sich fragen, wenn eine Seite mit "VEB" beginnt. Es ist aber nun einmal so, dass die Menschen der Region noch immer vom Mähdrescherwerk oder vom Weimar-Werk reden, obwohl beide Namen nur jeweils eine kurze Zeit der korrekte Namen eines Industriegebietes am Rande der von Hochkultur bestimmten Stadt Weimar waren. Bereits 1898 begann man Eisenbahnwaggons an dieser Stelle zu bauen. In wechselvoller Geschichte setzt sich das bis 1952 fort, ehe man den ... weiterlesen