Jubiläumsausgabe 1896 – 1921

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Waggon- und Maschinenfabrik Aktiengesellschaft vormals Busch
Bautzen / Weimar

Hier wird ein Buch gezeigt, mit dessen Hilfe eine Vielzahl an Informationen über die Anfangszeit des Industriegebietes im Norden Weimars gewonnen werden können. Derartige Unterlagen sind selten. Möglich wurde das durch Herrn Peter Ehrensperger, der im Nachlass seines Großvaters, der im Weimarer Vorstand der Unternehmung tätig war, dieses Jubiläumsbuch zum 25 jährigen Jubiläums der Waggon- und Maschinenfabrik fand und mir zur Verfügung stellte, damit ich es auf dieser Webseite allen Interessierten zeigen kann.
In dem Buch wird beschrieben, wie die Weimarer Aktiengesellschaft für Eisenbahnbedarf 1921 mit der Waggon- und Maschinenfabrik in Bautzen zu einem Unternehmen verschmolzen wurde (Seite 9). Auch werden Anzahlen von Beschäftigten für Bautzen und Weimar genannt, sowie Verkaufsstückzahlen für beide Werke. Die Produktionseinrichtungen sowie das umfangreiche Produktionssortiment werden ausführlich mit einer Vielzahl von Bildern vorgestellt.


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Zur Sache

Was erwartet Sie auf diesen Seiten - werden Sie sich fragen, wenn eine Seite mit "VEB" beginnt. Es ist aber nun einmal so, dass die Menschen der Region noch immer vom Mähdrescherwerk oder vom Weimar-Werk reden, obwohl beide Namen nur jeweils eine kurze Zeit der korrekte Namen eines Industriegebietes am Rande der von Hochkultur bestimmten Stadt Weimar waren. Bereits 1898 begann man Eisenbahnwaggons an dieser Stelle zu bauen. In wechselvoller Geschichte setzt sich das bis 1952 fort, ehe man den Wechsel in der Produktion hin zu Landmaschinen und Bautechnik vollzog. Mit der politischen Wende in der DDR endete die Geschichte des Industriestandortes nicht, obwohl sich das einige Kulturbürger der Stadt Weimar so vorgestellt haben. Im Jahr 1998 gab es eine 100 Jahrfeier und im Jahr 2008 eine 110 Jahrfeier des Industriegebietes. Ein Ende ist nicht in Sicht. Es lohnt sich also, sich mit diesem Stück Industriegeschichte zu beschäftigen. Dem soll diese Website dienen.