Mähdrescher E17x heute

HELO ist ein Förderverein der sich folgenden Aufgaben verschrieben hat:

  • Sammeln von Sachzeugnissen zur Landmaschinenentwicklung,
  • Darstellung der Landmaschinengeschichte und –produktion in Form von Dokumentationen,
  • Gestaltung von Ausstellungen und Organisation von historisch orientierten Veranstaltungen,
  • Unterstützung von Vorschuleinrichtungen, des Schulunterrichtes und der Berufsausbildung, um die Geschichte zu bewahren und öffentlichkeitswirksam sowie erzieherisch produktiv zu machen.

Mit dieser Aufgabenstellung wurde eine Initiative begründet, die auf die Bewahrung schöpferischer kollektiver und persönlicher Identität in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche gerichtet ist. Sie soll dem Verlust von Kreativität und Schöpferkraft bei den Bewohnern vorbeugen, wie in der Vergangenheit immer wieder nachgewiesen.

Besonders liegt den Vereinsmitgliedern die Geschichte der Mähdrescherproduktion am Herzen. Wurde ursprünglich in Singwitz begonnen die Mähdrescherproduktion der DDR zu entwickeln, wurde diese noch vor Fertigstellung der ersten Maschine nach Weimar verlagert, um nach Neuordnung der Produktionsaufgaben in Thüringen, wieder nach Sachsen zurückverlagert und weiterentwickelt zu werden.
Um dies noch einmal genau in den historischen Zusammenhang zu stellen, setzte sich Hr. Günter Klengel vom Verin HELO mit den Autoren des Buchs “100 Jahre Industriestandort Weimer-Werk”, Helmut Fischer und Dr. Hans-Jörg Zöllner, in Verbindung.
In nachfolgender Untersuchung, Befragungen von Zeitzeugen und Studium in den eignen Archiven, konnte der genaue geschichtliche Ablauf nahezu vollständig aufgeklärt werden.
Nachdem ich weiteres Archivmaterial zur Verfügung gestellt bekam, wird sich dieser Teil der Aufarbeitung der Geschichte des Weimar-Werks nach und nach füllen.


Brief 1 – Günter Klengel


Buchauszug – Vom Kombinus zum ARCUS

Autor Günter Klengel


Antwort von Helmut Fischer und Dr. Hans-Jörg Zöllner


Brief 2 – Günter Klengel

Zur Sache

Was erwartet Sie auf diesen Seiten - werden Sie sich fragen, wenn eine Seite mit "VEB" beginnt. Es ist aber nun einmal so, dass die Menschen der Region noch immer vom Mähdrescherwerk oder vom Weimar-Werk reden, obwohl beide Namen nur jeweils eine kurze Zeit der korrekte Namen eines Industriegebietes am Rande der von Hochkultur bestimmten Stadt Weimar waren. Bereits 1898 begann man Eisenbahnwaggons an dieser Stelle zu bauen. In wechselvoller Geschichte setzt sich das bis 1952 fort, ehe man den Wechsel in der Produktion hin zu Landmaschinen und Bautechnik vollzog. Mit der politischen Wende in der DDR endete die Geschichte des Industriestandortes nicht, obwohl sich das einige Kulturbürger der Stadt Weimar so vorgestellt haben. Im Jahr 1998 gab es eine 100 Jahrfeier und im Jahr 2008 eine 110 Jahrfeier des Industriegebietes. Ein Ende ist nicht in Sicht. Es lohnt sich also, sich mit diesem Stück Industriegeschichte zu beschäftigen. Dem soll diese Website dienen.