Maulwurfdrainmaschinen B750/B756

Maulwurfdrainmaschinen wurden eingesetzt, um Drainagen in Felder einzubringen. Das machte sich immer dann erforderlich, wenn durch zu große Nässe auf den Feldflächen ein erfolgreicher Anbau gefährdet war. In der ehemaligen DDR wurden alle Flächen gebraucht, um sie landwitschaftlich zu nutzen. Das Einbringen ainer Drainage per Hand ist eine zeitaufwändige und anstrengende Angelegenheit. Da ist es gut, wenn eine maschinelle Unterstützung erfolgen kann. Der hier zu Verfügung stehende Film zeigt anschaulich, wie die Arbeit mit zwei Leuten zu bewerkstelligen ist.

Im Zeitraum von 1961 bis 1964 wurden 764 Stück produziert. Auf der 10. Landwirschaftsausstellung in Leipzig – Markleeberg erhielt die Maschine eine Silbermedaille.

B750
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B756
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Zur Sache

Was erwartet Sie auf diesen Seiten - werden Sie sich fragen, wenn eine Seite mit "VEB" beginnt. Es ist aber nun einmal so, dass die Menschen der Region noch immer vom Mähdrescherwerk oder vom Weimar-Werk reden, obwohl beide Namen nur jeweils eine kurze Zeit der korrekte Namen eines Industriegebietes am Rande der von Hochkultur bestimmten Stadt Weimar waren. Bereits 1898 begann man Eisenbahnwaggons an dieser Stelle zu bauen. In wechselvoller Geschichte setzt sich das bis 1952 fort, ehe man den Wechsel in der Produktion hin zu Landmaschinen und Bautechnik vollzog. Mit der politischen Wende in der DDR endete die Geschichte des Industriestandortes nicht, obwohl sich das einige Kulturbürger der Stadt Weimar so vorgestellt haben. Im Jahr 1998 gab es eine 100 Jahrfeier und im Jahr 2008 eine 110 Jahrfeier des Industriegebietes. Ein Ende ist nicht in Sicht. Es lohnt sich also, sich mit diesem Stück Industriegeschichte zu beschäftigen. Dem soll diese Website dienen.