Die Jahre 1964 – 1989

VEB Weimar-Werk

Ab dem 1. Januar 1964 erfolgte die Namensänderung von “VEB Mähdrescherwerk” in “VEB Weimar-Werk”. Inzwischen hatten die Erzeugnisse des Werkes im In- und Ausland dank ihrer hohen Qualität allgemeine Anerkennung und Wertschätzung erfahren.
Außerdem war dieser Name an kein Erzeugnis gebunden und aus etwa einem Viertel aller Haushalte der Stadt war jemend im Weimar-Werk beschäftigt. Die Entwicklung der Stadt Weimar und des Werkes sind nicht zuletzt deshalb nach 1945 eng miteinander verbunden, denn dieses Werk nahm in Weimar als erstes nach dem Zusammenbruch des deutschen Reiches die Arbeit wieder auf.
Zum 1. Januar 1970 wurde aus dem VEB Weimar – Werk zur Schaffung größerer wirtschaftlicher Einheiten der VEB Weimar-Kombinat-Landmaschinen. Die Eintragung in das Register der volkseigenen Wirtschaft des Bezirkes Erfurt erfolgte am 23. August 1972…

Weiterlesen

Zur Sache

Was erwartet Sie auf diesen Seiten - werden Sie sich fragen, wenn eine Seite mit "VEB" beginnt. Es ist aber nun einmal so, dass die Menschen der Region noch immer vom Mähdrescherwerk oder vom Weimar-Werk reden, obwohl beide Namen nur jeweils eine kurze Zeit der korrekte Namen eines Industriegebietes am Rande der von Hochkultur bestimmten Stadt Weimar waren. Bereits 1898 begann man Eisenbahnwaggons an dieser Stelle zu bauen. In wechselvoller Geschichte setzt sich das bis 1952 fort, ehe man den Wechsel in der Produktion hin zu Landmaschinen und Bautechnik vollzog. Mit der politischen Wende in der DDR endete die Geschichte des Industriestandortes nicht, obwohl sich das einige Kulturbürger der Stadt Weimar so vorgestellt haben. Im Jahr 1998 gab es eine 100 Jahrfeier und im Jahr 2008 eine 110 Jahrfeier des Industriegebietes. Ein Ende ist nicht in Sicht. Es lohnt sich also, sich mit diesem Stück Industriegeschichte zu beschäftigen. Dem soll diese Website dienen.