Erzeugnisse der Aktiengesellschaft für Eisenbahn- und Militärbedarf


Durch Herrn Harry Hoffmeister können wir nun die Firma, die Produktionseinrichtungen und das Produktionsspektrum der “Actiengesellschaft für Eisenbahn- und Militärbedarf” darstellen.
Dafür gebührt Herrn Hoffmeister großer Dank. Er schrieb mir dazu: “Die Mappe gehörte meinem Grossvater. Er war technisch sehr interessiert (Maschinenbau-Ing.) und vor dem Krieg selbständiger Unternehmer in Eilenstedt bei Halberstadt (Landmaschinen-Reparatur und Schmiede). Vor kurzem fand ich eine grosse Holzkiste mit Büchern und darin war u.a. die Mappe.” Einige wenige Bilder aus dieser 67 Bilder umfassenden Mappe waren mir aus einem Zeitungsartikel bekannt, die sich in “History im Detail” wiederfinden.

Zur Sache

Was erwartet Sie auf diesen Seiten - werden Sie sich fragen, wenn eine Seite mit "VEB" beginnt. Es ist aber nun einmal so, dass die Menschen der Region noch immer vom Mähdrescherwerk oder vom Weimar-Werk reden, obwohl beide Namen nur jeweils eine kurze Zeit der korrekte Namen eines Industriegebietes am Rande der von Hochkultur bestimmten Stadt Weimar waren. Bereits 1898 begann man Eisenbahnwaggons an dieser Stelle zu bauen. In wechselvoller Geschichte setzt sich das bis 1952 fort, ehe man den Wechsel in der Produktion hin zu Landmaschinen und Bautechnik vollzog. Mit der politischen Wende in der DDR endete die Geschichte des Industriestandortes nicht, obwohl sich das einige Kulturbürger der Stadt Weimar so vorgestellt haben. Im Jahr 1998 gab es eine 100 Jahrfeier und im Jahr 2008 eine 110 Jahrfeier des Industriegebietes. Ein Ende ist nicht in Sicht. Es lohnt sich also, sich mit diesem Stück Industriegeschichte zu beschäftigen. Dem soll diese Website dienen.