Schon vorbei: Tag der offenen Tür 2011 bei Hydrema

Am 23. September 2011 war es soweit: Der zweite Tag der offenen Tür fand auf dem Betriebsgelände von HYDREMA statt. Obwohl lange angekündigt, gelang es aber nicht, mehr Alttechnik in der damit verbundenen Ausstellung zu zeigen. Von den vielen anwesenden Fans der Alttechnik wurde aber angekündigt, im nächsten Jahr verstärkt die eigenen Schätze zu zeigen, zumal HYDREMA ja den An- und Abtransport mindestens für 100km zusichert. Was nicht heißt, dass auch Transporte über weitere Strecken möglich sind, um den Besuchern etwas für Auge und Ohr aus dem Bereich der Alttechnik zu bieten.
Diesmal wurden der T170 und der T174-2 auch mehrmals angelassen und bewegt, sodass sich die Freunde der alten Technik auch jedes Mal um diese Geräte versammelten, um den Vorführungen zuzusehen.
Im HYDREMA – Messecontainer, der auch in diesem Jahr wieder Platz für einen Stand von www.Weimar-Werk.de bot, gab es auch etwas Neues zu sehen. Frisch geputzt standen dort je ein Modell des T185 und ein Modell des T188. Die entsprechenden Bilder sind hier zu sehen.

Es wurde auch viel über die Alttechnik fachgesimpelt und da kamen anwesende Servicemitarbeiter mit ihrem Wissen gerade recht.
In der Kantine von HYDREMA gab es eine Ausstellung über die mehr als 100-jährige Geschichte des Industriegebiets Weimar-Werk zu sehen, die auf unserem Buch “100 Jahre Industriegebiet Weimar-Werk” basiert.
Natürlich wurde auch die aktuelle Technik aus der HYDREMA – Fertigung gezeigt und Jedermann bekam auch die Möglichkeit, diese zu testen. Unvorsichtige Tester verdrehten dann schon einmal die Augen, wenn die Maschine genau dass machte, was sie ihr vorgegeben hatten und mit Schwung durch die Kuhle auf dem Testparcour fuhr….
Im Mittelpunkt stand dabei die “Zwei-Wege-Technik” von Dumpern und Baggern, die ein Fahren auf Schiene und Straße ermöglicht.

Alle 15 Minuten starteten Betriebsbesichtigungen und die vier Erklärer hatten ununterbrochen bis fast 16 Uhr zu tun, ehe der Ansturm auf die Werkhallen der Hydrema Produktion Weimar GmbH abebbte.
Die Weimerer HYDREMA Vertriebsgesellschaft hatte sich auch eine Reihe von Gästen – sprich Kunden – eingeladen, die aus Dänemerk und Schweden gleich mit ganzen Bussen am Freitag und Sonnabend auf dem Betriebsgelände eintrafen.
Das Wetter war im Gegensatz zum Vorjahr, wo es am zweiten Tag Regenwetter gab, super – blauer Himmel, soweit das Auge reichte. Da ließ man sich gern zu einem Päuschen bei HYDREMAs Kantinenbetreiber verleiten.
Und auf die Frage an den Vertriebsleiter Deutschland, wie es weiter geht, sagte dieser es gibt nun keinen Weg mehr zurück, wir gehen voran zum dritten Tag der offenen Tür! In diesem Sinne bis 2012!

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Zur Sache

Was erwartet Sie auf diesen Seiten - werden Sie sich fragen, wenn eine Seite mit "VEB" beginnt. Es ist aber nun einmal so, dass die Menschen der Region noch immer vom Mähdrescherwerk oder vom Weimar-Werk reden, obwohl beide Namen nur jeweils eine kurze Zeit der korrekte Namen eines Industriegebietes am Rande der von Hochkultur bestimmten Stadt Weimar waren. Bereits 1898 begann man Eisenbahnwaggons an dieser Stelle zu bauen. In wechselvoller Geschichte setzt sich das bis 1952 fort, ehe man den Wechsel in der Produktion hin zu Landmaschinen und Bautechnik vollzog. Mit der politischen Wende in der DDR endete die Geschichte des Industriestandortes nicht, obwohl sich das einige Kulturbürger der Stadt Weimar so vorgestellt haben. Im Jahr 1998 gab es eine 100 Jahrfeier und im Jahr 2008 eine 110 Jahrfeier des Industriegebietes. Ein Ende ist nicht in Sicht. Es lohnt sich also, sich mit diesem Stück Industriegeschichte zu beschäftigen. Dem soll diese Website dienen.