Tag der offenen Tür bei HYDREMA 2010

Am 24. und 25. September 2010 fand auf dem Hydrema Betriebsgelände anläßlich eines Tags der offenen Tür eine Vorstellung der neuen Technik, aber auch historischer Baumaschinen aus der Weimar-Werk Produktion statt. Sammler und Restauratoren der Bagger und HT140 – Sparte waren herzlich eingeladen und gern gesehen. Während am ersten Tag das Fachpublikum angereist war, welches die Gelegenheit auch nutzte die Alttechnik kennen zu lernen oder Erinnerungen zu wecken an Zeiten, als sie selbst Nutzer derartiger Geräte waren, stand der zweite Tag ganz im Zeichen der wiederholten Betriebsvorstellung für die Bevölkerung. Manche Freunde der alten Technik ließen es sich nicht nehmen, an beiden Tagen zu kommen, um vor allem die “alten (Ersatzteil)Schätze” in den Lagerhallen bei HYDREMA “zu heben”, standen doch die verbleibenden Teile nach diesem Tag zur Verschrottung an.

Zur Sache

Was erwartet Sie auf diesen Seiten - werden Sie sich fragen, wenn eine Seite mit "VEB" beginnt. Es ist aber nun einmal so, dass die Menschen der Region noch immer vom Mähdrescherwerk oder vom Weimar-Werk reden, obwohl beide Namen nur jeweils eine kurze Zeit der korrekte Namen eines Industriegebietes am Rande der von Hochkultur bestimmten Stadt Weimar waren. Bereits 1898 begann man Eisenbahnwaggons an dieser Stelle zu bauen. In wechselvoller Geschichte setzt sich das bis 1952 fort, ehe man den Wechsel in der Produktion hin zu Landmaschinen und Bautechnik vollzog. Mit der politischen Wende in der DDR endete die Geschichte des Industriestandortes nicht, obwohl sich das einige Kulturbürger der Stadt Weimar so vorgestellt haben. Im Jahr 1998 gab es eine 100 Jahrfeier und im Jahr 2008 eine 110 Jahrfeier des Industriegebietes. Ein Ende ist nicht in Sicht. Es lohnt sich also, sich mit diesem Stück Industriegeschichte zu beschäftigen. Dem soll diese Website dienen.